Wetteraukreis stark im Landeselternbeirat vertreten

Wetteraukreis stark im Landeselternbeirat vertreten

Bei den LEB-Wahlen am 08. Mai 2021 in Wiesbaden wurden drei Elternvertreter:innen aus Schulen des Wetteraukreises in das Gremium gewählt: in ihrem Amt bestätigt wurde Simone Michel aus Büdingen als Vertreterin für die Realschulen, neu hinzu kamen Nadine Diebel aus Altenstadt als Vertreterin für die Grundschulen und Volkmar Heitmann aus Friedberg als Vertreter der Kooperativen Gesamtschulen.
Besonders freut uns, dass Volkmar Heitmann bei der konstituierenden Sitzung am 29. Mai 2021 als Vorsitzender des Landeselternbeirates gewählt wurde.

Als Kreiselternbeirat erfahren wir immer wieder, wie wichtig starke und gut vernetzte Elternvertretungen auf Schul-, Kreis- und Landesebenen sind. Die geteilte Verantwortlichkeit für das Schulsystem, von den Schulleitungen vor Ort über die Schulträger auf Stadt- und Kreisebene bis zum hessischen Kultusministerium, führt allzu oft zu Reibungsverlusten und Verzögerung bei der Umsetzung dringend notwendiger Projekte zur Schulentwicklung.

Dies mussten die Schülerinnen und Schüler auch im vergangenen Pandemiejahr wieder schmerzlich erfahren. So beschreibt der frisch gewählte LEB-Vorsitzende Volkmar Heitmann: „Das Thema Corona wird uns alle noch eine Weile weiterbeschäftigten. Dazu gehört auch, dass notwendige Entwicklungen deutlich sichtbar wurden. Das sind beispielsweise die Digitalisierung der Schulen, die damit verbundenen Lehr- und Lernkonzepte, die Bildungsgerechtigkeit und nicht zuletzt der dauerhafte Infektionsschutz. Das darf jetzt nicht im Sande verlaufen“.

Nadine Diebel spricht dazu aus der Perspektive der Grundschulen: „Die Probleme im Schul- und Bildungssystem gab es schon vor Corona – durch Corona wurden diese noch verschärft, ganz besonders für die Kleinen. Gleiche Chancen für alle Kinder auf Bildung und individuelle Förderung von Anfang an müssen endlich oberste Priorität haben. Hierfür sind Personalaufstockung, Verkleinerung der Klassen und eine zügige Umsetzung des Rechtsanspruches auf Ganztagsbetreuung für alle Grundschüler notwendig. Zum Wohle der Kinder und für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Eltern. Dass erst ein Bundesgesetz zur Verwirklichung des Ganztagsanspruchs notwendig ist, zeigt, wie wenig die schulpolitisch Verantwortlichen auf Landesebene dem bisher gerecht werden. Der Anspruch auf ein qualitativ hochwertiges Ganztagsangebot sollte im Hessischen Schulgesetz verankert werden!“

Simone Michel beschreibt ihre grundsätzliche Motivation für das Engagement in der Elternarbeit: „Es geht ja darum, dass ich mich freue, erneut das Beste für unsere Kinder rauszuholen in diesem Gremium. Unsere Kinder haben in der Pandemie großartiges geleistet. Wir müssen sie weiter stärken und fördern, denn sie sind unsere Zukunft“

Dem schließt sich auch der Kreiselternbeirat an und wünscht allen dreien viel Kraft und Erfolg bei ihrem Einsatz für die hessischen Schülerinnen und Schüler!

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