Einen Wunsch frei! 

Hinter uns liegt bereits das zweite von Corona geprägte Schuljahr. Schülerinnen und Schüler und ihre Familien mussten in dieser Zeit dramatische Herausforderungen bewältigen: akut bedingt durch die Pandemie, zusätzlich verschärft durch lang bekannte Defizite im Schulsystem. 

In den Sommerferien fragten wir nach Ihrem Wunsch für das kommende Schuljahr:

Wie stellen Sie sich ein krisenfestes Schulsystem vor? In der Pandemie und darüber hinaus. 

Und hier ist die Wunschliste Wetterauer Eltern:

Auf der folgenden Liste ist bereits eine breite Palette von Elternmeinungen zusammengekommen. Nicht jede dargestellte Position deckt sich mit der Position des Kreiselternbeirates, wir teilen jedoch die zum Ausdruck gebrachte Sorge um Wohlbefinden, Sicherheit, und Bildungschancen der Schülerinnen und Schüler. Als Kreiselternbeirat halten wir Infektionsschutzmaßnahmen an den Schulen grundsätzlich für richtig und wichtig, um den Schulbetrieb zu gewährleisten. Die Last dieser Maßnahmen darf jedoch nicht allein den Schülerinnen und Schülern aufgebürdet werden. Mit Einhaltung der AHA+L Regeln, den regelmäßigen Testungen und mit den Folgen der erheblichen Unterrichtsausfälle leisten Kinder und Familien bereits den Hauptanteil der Pandemiebewältigung an den Schulen. Kultusministerium und Schulträger müssen aus unserer Sicht endlich mit zusätzlichen technischen, personellen und organisatorischen Maßnahmen nachziehen. Schulpflicht schließt auch die Pflicht des Staates ein, ein sicheres Bildungsangebot zu gewährleisten!

Ihr Kreiselternbeirat des Wetteraukreises

Ich wünsche mir für unsere Kinder so viel Freiheit wie möglich und Einschränkungen wie nötig. Dass die Impfentscheidungen von jedem einzelnen wertfrei respektiert werden und keinerlei Diskriminierung oder Druck bzw. Befragung seitens der Lehrer zur Impfung stattfinden. Die Entscheidung darf jede/r für sich treffen. Hygieneregeln sollen im nötigen Maße für alle gleich gelten, solange sie in diesem Maße sinnvoll sind.
Heidi Siegesmund

Ich wünsche mir, dass die Schulen in jedem Fall geöffnet bleiben, d.h. Voller Präsenzunterricht unter allen Bedingungen (eventuell auch mit Maske und testen, was sich als sinnvoll herausgestellt hat). Ich hoffe und wünsche mir für die Kinder, dass es auf gar keinen Fall mehr eine Schließung von Schulen gibt.

Sylvia Popielas 

Ich habe mit meinem 15-jährigen Sohn 2 Lock-downs wegen Corona erlebt. Während die Schüler*innen beim 1. Mal nur Hausaufgaben aufbekamen, durften sie beim 2. Mal den Online-Unterricht besuchen. Beides war nicht ideal. 

Die Hausaufgaben in der ersten Phase waren je nach Lehrer zu viel, zu wenig oder auch ohne Kontrolle.

An der zweiten Phase hat mich vor allem gestört, dass man Computer begeisterte (wenn nicht gar süchtige) junge Menschen für 5-6 Stunden am Tag vor den Bildschirm zwingt. Glauben Politiker und Pädagogen ernsthaft, dass die Schüler*innen da gut aufgehoben sind? Sie nutzen die Zeit zum Chatten und für Spiele, verpassen die Pausen, verderben sich die Haltung und die Augen… und wenn die Schule aus ist, bleiben sie vor dem Bildschirm hocken, wenn Mama oder Papa sie da nicht wegzerren! 

Wenigstens einmal in der Woche sollte jeder Schüler Anspruch auf einen richtigen Anwesenheitstag in der Schule haben – egal wie schlimm die Seuche im Land tobt! Bietet Wandertage oder Spiele im Freien an. Alles ist besser als 5 Tage in der Woche 5 Stunden vor dem Computer zu hocken. Außerdem haben nicht alle Familien genug Räume, Computer und Internetanschlüsse für den Online-Unterricht. Und ich möchte auch nicht wissen, wieviel Energie das frisst…

Im Übrigen erwarte ich, dass jetzt keine Lock-downs wegen der Pandemie mehr kommen. Die Eltern sollten inzwischen geimpft sein oder zumindest die Chance auf eine Impfung gehabt haben. (Einige Schüler sind es auch.) Die Gefahr schwerer Verläufe ist daher deutlich gesunken. 

Außerdem finde ich es absolut unverantwortlich, die Schule ständig ausfallen zu lassen, während risikofreudige und/oder geimpfte Personen im Sommer Urlaub machen dürfen. 

Birgit Scharnagel

Ich würde mir wünschen, dass die Lehrer mehr Unterstützung bekommen, für den online Unterricht, dass dieser besser organisiert ist, die Klassen aufgeteilt werden, nicht alle auf einmal am PC unterrichten. Solche Dinge wären, falls es nochmals Home Schooling geben sollte von Vorteil. Deshalb, unterstützt die Lehrer. 

Silke Schneider 

Unser Wunsch wäre, dass die KSS sich auf den Weg macht, sich um den Deutschen Schulpreis zu bewerben.

Ein stabiles und flexibles und damit lebendiges Schulsystem braucht eine tiefgreifende Veränderung von innen, um nachhaltig zu sein - es gibt schon lange mehr zu tun, als eine Pandemie zu bewältigen.

Der Deutsche Schulpreis hat mittlerweile eine Tradition, und um die Leitlinien umzusetzen und gesteckte Ziele zu erreichen, gibt es konkrete Handlungsschritte und Vorbilder, bei denen man abgucken kann, was alles realistisch ist.

Nicole Wasmuth

... in allen vier Ecken soll WLAN drin stecken!  (Auszug aus dem Poesiealbum)

Um es den LehrerINNEN und SchülerINNEN künftig einfacher zu machen, sollte jede Schule über WLAN in allen Klassenräumen vefügen.
Melanie Hess

Mein Wunsch wäre, dass sich Schulen neue Konzepte überlegen. Beispielsweise Blockunterricht, in dem für einen bestimmten Zeitraum, bspw. 4 Woche, in einer kleineren Klassengruppe mit nur einem Lehrer Unterricht haben, so dass es in dieser Zeit zu möglichst wenigen Kontakten mit Lehrkräften kommt. 
Die Schulen sollten endlich schnellstmöglich mit Luftfiltern ausgestattet werden, es kann nicht sein, dass die SuS noch einen Winter lang frieren müssen. 

Anke Rohrmann

Mein Wunsch für ALLE KINDER!

Dass die Schulen (hiermit sind gemeint: Schulämter, Lehrer, Sozialarbeiter, Schulleitungen, Pädagogen etc) sich darauf besinnen, was hier seit über 1,5 Jahren schief läuft! Unsere Kinder gehören vor sinnfreien Maßnahmen geschützt und nicht Ihnen ausgeliefert!

Kinder dürfen Kontakt haben - sie MÜSSEN sogar! Kinder dürfen singen, lachen, tanzen, fühlen,anfassen, teilen, usw!

Kinder müssen frei atmen! Überall uneingeschränkt!

Kinder sind keine Gefahr! Niemals! Und das waren sie nie!

Mein Wunsch: alle aufgelisteten Personenkreise, sollten dies den Kindern in allen Schulen/Einrichtungen ermöglichen und auch sagen!!!!
Nina Kehm

Offene und direkte Kommunikation von Schule/Schulamt mit den Eltern.

Warum fragen sie sich? In der Vergangenheit musst ich leider feststellen, dass es große Defizite gibt, wenn es um Informationsaustausch geht.

Ich würde mir einfach wünschen, dass offen mit Themen umgegangen wird, dass die Schule keine "BlackBox" ist. Dass Verbesserungen und Vorschläge ernst genommen werden.

Dass die Kommunikation nicht über Schulamt --> Schule --> Klassenlehrer/Schulelternvertreter --> Elternvertreter --> Eltern geht. Vielleicht wäre ein Newsletter-Tool hier sinnvoller um schneller und tranzparenter die Informationen an die Eltern zu geben.

PS: In der KITA gibt es dies bereits und funktioniert super. Hier wird auch offener mit Kritik umgegangen.

Diana Müller

Krisenfest heißt für mich auch krisenfeste Weiterbildung der Kinder und die Kinder nicht zurücklassen, wenn Fussballspiele Konzerte, Olympa u.s.w. stattfindet.

Schulschließung ist daher keine Option und nicht erklärbar oder siegen am Ende die wirtschaftlichen Interressen.

Risikogewichtete Pandamiesteuerung zur Entlastung des Gesundheitssystems damit die junge Generation die Bildung und Wirtschaft fortführen kann:

  • Impfungen aller möglichen Gruppen (Ältere, Betreuter, Lehrer)
  • Aufbau Pflegepersonal und Intensivbetten

Im Klassenzimmer:

  • 2 x die Woche regelmäßige Test der Schüler
  • Kein HomeSchooling
  • Keine Masken im Klassenzimmer
  • Sport und Musikunterricht muss möglich sein

Bei Wechselunterricht: 

  • Zu Hause: nicht den ganzen Tag am Computer
  • Abstimmung Vernetzung der Lehrer untereinander dafür ein geregeltes Arbeitspensum für Homeschooling nicht > 6 Zeitstunden am Tag/PC
  • Wechsel von Eigenarbeit und gemeinsamen Digitalen Unterricht (virtuelles Meetings)
  • Kontrolle Qualitätstandards/Leitlinien der Lehrer für guten digitalen Unterricht aufstellen: Was sind effektive Elemente für einen guten digital  Unterricht
  • Wie machen das die youtube Stars unter den Lehern: Was kommt an, wie bleibt was hängen ?
  • Nicht ständiger Medienwechsel, WTKEDI, Microsoft Teams, Jittsi.. jeder Leher macht es anders bitte eineheitlich.

N.Hau

Wir wünschen uns, dass die Kinder der jetzigen 4. Klasse den Schwimmunterricht nachholen können. Aufgrund der Maßnahmen war dieses im dritten Schuljahr leider nicht möglich

Leon und Susanne Schneider 

Professionelle Luftreinugunsgeräte in den Klassenzimmern, damit die Kinder nicht frieren müssen und während des Unterrichts keine Maske tragen müssen. 
Selime Keller

Ich wünsche mir ein kontinuierliches Angebot im Präsenzunterricht für unsere Kinder unabhängig von den Inzidenzwerten.

Das letzte Jahre hat gezeigt, dass der Fortschritt bei Digitalisierung und Distanzunterricht katastrophal gescheitert ist und die Schäden für unsere Kinder noch nicht absehbar sind. Auf keinen Fall darf diese Lücke noch größer werden.
Joerg Hammer

Wir wünschen uns das die Zwangstestung aufhört ! Die Kinder wieder zum normalen Schulalltag ohne Maske und ohne emotionalen Druck ob nun das Testergebnis Positiv oder negativ ist zurück kehren können. Auch sollten unsere Kinder nicht zum impfen gezwungen werden!!! Das sollte jeder für sich selbst entscheiden dürfen.

Es sollte Grundsätzlich über die Schulpflicht nachgedacht werden , sodass Eltern nicht zu allem gezwungen sind.
Vicky Schönfeld

Ich wünsche mir, dass unsere Kinder wieder angstfrei leben und lernen dürfen. Sie müssen frei atmen dürfen ohne Masken. Das Testen verbreitet Angst und muss aufhören. Der Kontakt zu anderen Kindern ist lebensnotwendig, damit sie sich gut entwickeln können. Deshalb- Schluss mit den Abstandsregeln.

Eine besorgte Mutter

Ich wünsche mir, dass man die Kinder wieder Kind sein lässt. Das die unnötigen Maßnahmen der Behörden und der Regierung endlich aufhören.

Dass die Schule mehr hinter ihren Schülern steht und sich für Diese auch einsetzt. 

Keine Masken, keine Testpflicht, Abstand und erstrecht keinen indirekten Zwang zur Impfung. Dieser ganze Druck bezüglich Impfung jeglicher Art muss aufhören.
Daniela Reichenbächer

Ein normale Schule für die Kinder aller Jahrgänge. Keine Angst, Panik oder Hetze. Keine Manipulation. Keine Masken, sondern ein freies Atmen von Sauerstoff. Keine Diskriminierung zwischen Geimpfte und Ungeimpfte, und vor allem keinen Impfzwang in Schulen. 
Jasmin Kelani

Mein einziger Wunsch ist, dass auf gar keinen Fall es zurück ins Homeschooling geht!

Mein Sohn kam zwar gut mit und hat auch nicht aufgegeben, es war aber MENTAL eine Katastrophe und das habe ich auch von vielen anderen gehört.

Ich glaube auch nicht, dass wirklich alles erlernt wurde, was in der 9. Klasse zu erwarten wäre. Da werden sicherlich im nächsten Schuljahr fehlende Kenntnisse noch entdeckt werden. Viele Lehrer haben am Ende dieses Schuljahres auch nur ‘Unterricht nach Plan’ gemacht, Arbeiten schreiben lassen, anstatt aufzuarbeiten.

Eine weitere Homeschooling Zeit wäre auf dem Weg in die Oberstufe eine Katastrophe.

K. Jeddi Gonzalez 

 

Masken weg, Testen aufhören, Schulpflicht abschaffen. 

Liveübertragung des Unterrichts für Kinder im Distanzunterricht, somit entfällt der Ärger mit Lehrern, die einem das Unterrichtsmaterial nicht oder nur schleppend zur Verfügung stellen. 

Filteranlagen 

Martina A. 

1. Ausreichend quaifizierte, motivierte Lehrkräfte. Um den Unterricht sicherzustellen, sollte auch für Krankheitsfälle, Schwangerschaften, Klassenfahrten, etc. deutlich mehr Lehrpersonal eingestellt werden. Zeitweise fiel bei meinem Sohn ein Drittel des Unterrichts aus. Wofür haben wir dann eine Schulpflicht?

2. Ein standardisiertes Schulsystem, möglichst deutschlandweit, aber auf jeden Fall innerhalb eines Bundeslandes. Es kann nicht sein, dass jeder Lehrer hier seinen persönlichen Freiraum nutzt und jede Klasse etwas anderes lernt als die Nachbarklasse. Lerninhalte müssen in klare Vorgaben gefasst und von den Lehrern auch so vermittelt werden. In Zeiten häufiger Ortswechsel muß es Kindern ermöglicht werden, problemlos und ohne Lücken in anderen Schulen Fuß zu fassen.

3. Diese unsäglichen ständigen Klassenauflösungen müssen ein Ende haben! Nicht genug, dass, zumindest an der Ernst-Ludwig-Schule in Bad Nauheim, häufige Lehrerwechsel hingenommen werden müssen, auch mehrfach im Schuljahr. Gegen Ende des Schuljahres werden dann regelmäßig Klassen zusammengelegt. Oftmals sind es nur wenige Schüler welche die Schule verlassen um die Klassengrenze zu unterschreiten, schon nimmt man dies zum Anlass eine Klasse aufzulösen. Die Belastung für die Kinder scheint hier nachrangig zu sein. Hauptsache die Zahlen stimmen. 

Eine Mutter

Mein Wunsch für die Zeit nach den Ferien ist, dass die Kinder wieder Kinder sein dürfen und unbeschwert ohne Masken, Abstand, Tests und vor allem ohne Impfung in die Schule gehen dürfen.
Sylvia Böhnisch

Dass Schulen/ der Kreis/ das Land Hessen bei der Ausgabe von Endgeräten an Schüler nach Hause (iPads) auch mal darüber nachdenken, dass es mit einem iPad alleine nicht getan ist. Ein Drucker ist viel wichtiger, denn was nutzt das beste iPad, wenn ich kein einziges Arbeitsblatt zum einfachen Bearbeiten ausdrucken kann. In der Tat unterscheidet sich das iPad nicht wesentlich (außer im größeren Display) von einem Handy, dass die meisten Schüler bereits haben. Aber in beiden langen Lockdowns war es praktisch nicht möglich, ohne Drucker zu arbeiten. Und es geht schon damit los, dass die Eltern meiner Nachhilfeschüler nicht in der Lage waren, die vielen Briefe von der Schule unterschrieben wieder in die Schule mitzugeben. Da haben wir noch nicht über die zahlreichen Arbeitsblätter gesprochen, die ausgegeben wurden. Manchmal kann man nicht alles gut am Bildschirm bearbeiten. Schon mal Geometrie am Rechner gemacht? Praktisch unmöglich…

Daher meine große Bitte: Ein iPad alleine löst keine Homescooling-Probleme. Der Schulträger soll bitte auch an andere Geräte wie einen Drucker denken. Scannen kann man ja über die iPads gut, aber der fehlende Drucker war echt ein Manko.

Almut Lamping

Ich wünsche mir, dass nicht nur Schüler nach ihrer Leistung beurteilt werden, sondern auch Lehrer eine - ihrer Position gerechte - Leistung liefern müssten. Manche haben sich vor und auch besonders während des Corona-Jahres wirklich sehr viel Mühe gegeben, sicherlich auch bis an ihre persönlichen Leistungsgrenzen. Ihnen gebührt Dank und unser aller große Anerkennung. Andere sind 2020 bei gleichem Gehalt einfach abgetaucht und haben mehr oder weniger nicht mehr (für Eltern und Schüler erkennbar) gearbeitet. Das ist doch eigentlich skandalös und wird viel zu wenig öffentlich diskutiert, weil man bei Beamten daran ja "sowieso nichts machen kann". Das ist schlichtweg nicht nur den Kindern, sondern auch den übrigen engagierten Kollegen gegenüber sehr unfair. 
M. T.

Wir wünschen uns ein Impfangebot in der Schule für Schüler ab 12, wie es auch anderen Schulen angeboten wird.
Regina K.

Kleinere Klassen

Mehr Lehrer*innen

Mehr Platz/Raum

Martina Nass

Wir sind Eltern, die seit über 25 Jahren in der Kinder- und Jugendarbeit in Frankfurt und im Wetteraukreis tätig sind und sind sehr enttäuscht und resigniert über die Situationen, denen unsere Kinder an der Kurt-Schumacher-Schule und an anderen Schulen im Wetteraukreis ausgesetzt sind. Es gibt wenige Ausnahmen bei den Lehrkräften, die sich getraut haben, die geforderten Klassenarbeiten und den Unterricht nach dem Online- Unterricht anzupassen. Wir wünschen uns zeitnahe und ehrlichere Kommunikation zwischen Schule und Eltern. Wir wünschen uns kritische und objektivere Elternbeiräte, die Anfragen von Eltern weiterleiten und nicht abwimmeln. Wir wünschen uns Lehrkräfte, die unsere mails beantworten, wenn es schon keine virtuellen Elternabende, Elternsprechtage oder andere Angebote gab…. 

Wir wünschen uns kreative und motivierende Angebote für unsere Kinder, die die Lerndefizite ausgleichen. Wir wünschen uns, dass Resourcen, die Eltern zur Verfügung stellen können, angefragt und genutzt werden (für Aufsicht, für zusätzliche Kurse, u.a.). 

Wir wünschen uns, dass Lehrkräfte, die im Online- Unterricht in die Klasse kamen, sich auch bei Eltern vorstellen (virtuell) und sich bei Problemen im Online Unterricht rechtzeitig melden, anstelle nach ca. acht Wochen einfach jede Menge von  5- zu verteilen und später Klassenarbeiten zu schreiben, die sie bereits seit zehn Jahren schreiben lassen. Wer ältere Geschwister in der Kurt hatte, konnte sich immer die Arbeiten vorher ansehen. Nach über einem Jahr online Unterricht ist das ein Mittel, das nur den Beamten die Arbeit erleichterte, die ja „irgendwie“ benoten mussten, die „Armen“.  ... (hier zum gesamten Text)
Fischer

Ganz nach dem Motto, "Alles ist besser als Nichts", wünsche ich mir Luftfilter für alle Klassenräume, um der Pandemie wenigstens etwas entgegenzusetzen. 

Das ganze schleppt sich ja wieder anscheinend, wie die Impferei, durch einen unglaublichen Bürokratismus und einer Schwäche zur Entscheidung. 

Anette Völker-Hedderich 

Für das neue Schuljahr wünschen wir uns am Gymnasium und der Grundschule Nidda für unsere Kinder aktive Maßnahmen wie Luftfilter, Herstellung eines stabilen und benutzerfreundlichen Onlineunterrichtstools und eine klare Position, dass die Schulen unter allen erdenklichen Umständen im Präsenzunterricht fortgeführt werden. Nicht nur im eigenen Sinn als berufstätige Eltern, sondern vor allem der Kinder wegen. Es hat sich bereits jetzt gezeigt, dass viele Kinder sehr deutlich hinter dem Stand der regulär vor Corona beschulten Kinder zurückliegen. 

Robert Lentzsch

Ich wünsche mir, daß die Kinder nach den Ferien wieder in einem normalen Präsenzunterricht lernen können und daß alle dafür notwendigen Maßnahmen im Vorfeld getroffen werden.

BoVo

Unser Wunsch wäre ein Imofangebot an der Schule für alle Schüler.
Familie Mandel / Scholz 

Wir wünschen uns kleinere Klassen!

Familie Becht

Da viele Eltern bestimmt schon den Wunsch nach einer Lüftungsanlage geäußert haben, möchte ich an dieser Stelle einen anderen Wunsch vorbringen.

Sollte es aufgrund steigender Inzidenzzahlen wieder zu Wechselunterricht kommen oder gar zu Schulschließungen, würde ich mir ein besseres Konzept wünschen, wie die Lehrer mit Kindern in Kontakt bleiben können und wie Wissen trotzdem vermittelt werden kann. Einfach nur Zettel in der Woche bearbeiten ohne dass die Bearbeitung überhaupt geprüft wurde, ist einfach zu wenig. Bei uns gab es keine Nachfrage, keine Prüfung und auch so gut wie keinen Kontakt zum Lehrer.

Auch Informationen an die Eltern, wie der Wissensstand denn ungefähr sein sollte, wären hilfreich. Da hätte ich mir in der Vergangenheit mehr Hinweise gewünscht. Allgemeine Hinweise auf den Lehrplan fände ich allerdings ziemlich schwach.

Katrin Janicke

Digitalisierung ist hier wie im Homeoffice das A und O. Besseres WLAN in den Schulen, Endgeräte für Kinder die keine Möglichkeit zuhause haben. Und dann im Worst Case wieder in den Wechselunterricht. Herr Jackson hat die Corona Zeit zum Ende hin super gemeistert. Beim Wechselunterricht, hat er die Schüler die zuhause waren dazu geschaltet,  damit sie keinen Stoff verpassen. TOP 

Natürlich müssen auch hier die Lehrer geschult und unterstützt werden. Nicht jeder ist auf Anhieb ein Profi mit den neuen Medien. Aber es darf hier dann auch keine "kann ich nicht, machich nicht" Einstellung erlaubt sein. Zusätzlich müssen natürlich auch für die Lehrer Endgeräte und ein GUTER WLAN, Besser noch Lan Zugang zur Verfügung stehen. 

Joanna Jerusalem 

Flexibilität und Kreativität zur Sicherstellung der Beschulung in der Schule. Ganz sicher wurden nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, Unterricht im Freien, Unterricht in leerstehenden Veranstaltungslocations sind nur 2 Ideen - mit Kreativität und Flexibilität wäre sehr viel mehr möglich, als Schulen einfach zu schließen. Und das wiederum ist zum besten der Kinder und Familien. 

Gitta Sender 

Ich wünsche mir für die Kinder und Jugendlichen eine Abschaffung der Tests, Masken und der Abstandsregelungen, so dass sie wieder normal und altersgerecht miteinander umgehen können, sowie ein Ende der Impfdiskussion für Schüler. 

Kerstin Heller 

Mein Wunsch an ein krisenfestes Schulsystem wäre folgender: Der online Unterricht war unabdingbar jedoch sehr schlecht umgesetzt. Die Server waren ständig am Limit, sodass meine Kinder oft die entsprechende Homepage nicht erreichen konnten. Weiter muss ich bemängeln, dass nicht jeder Lehrer den Unterricht im online Format bereit gestellt hat. Die online Sitzungen, die abgehalten worden sind, waren meiner Meinung nach eher mangelhaft. Das lag nicht an den Lehrern sondern daran, dass die Sitzungen immer zusammen gebrochen sind wenn beispielsweise alle Schüler ihre Kamera an hatten. Weiter darf es nicht so weitergehen, dass die Lehrer nach Hause fahren müssen damit sie den online Unterricht halten können da es in der Schule kein Internet gibt. Von daher bitte ich darum, das die Schulen schnellst möglich eine schnelle und sichere Internetverbindung zur Verfügung gestellt bekommen. 
Cornelia Kohlmai

Ich wünsche mir, dass jetzt schon geplant wird, wir die Schulen für den Präsenzunterricht offen bleiben können, falls die Inzidenzwerte wieder hoch gehen.

Z.B. Raumlüfter, mehr Personal für insgesamt kleinere Klassen, 

Sabine Zägel

Mein Wunsch wäre ein in allen Klassen funktionierendes wlan mit der Möglichkeit einer live-Unterrichtssendung ins homeschooling.
Sandra Liebe-Brune

Mein Wunsch ist, dass den Kindern von der kinderlosen Regierung endlich Beachtung geschenkt wird, sie nicht weiter ignoriert und endlich von der Last des Virustreibers befreit werden! Andere Länder haben es erfolgreich mit dauerhaft offenen Schulen vorgemacht! Sätze wie "wir wissen, was Sie alle leisten" kann ich nicht mehr hören!

Und: Distanzunterricht ist zwar nett und hat meist auch gut funktioniert, er ersetzt aber in keinster Weise Präsenzunterricht. DENN: Schule ist so viel mehr als einfach nur Lernen!

N. V.

Die Ausstattung der Klassenräume: 

·    Mindestens 2 Leistungsstarke LAN-Anschlüsse für die Lehrkräfte in jedem Klassenraum 

·    Leistungsstarkes WLAN in allen Klassen für bspw.: Tablets und Kameras 

·    Transportable Kamera um bspw. die Tafel, Versuche, Experimente, etc. zu filmen 

·    Leistungsstarke Laptops für Lehrkräfte, die softwaretechnisch sauber aufgesetzt und eingerichtet und auch sicherheitstechnisch auf dem neuesten Stand sind 

·    Jeder Klassenraum verfügt über ein festes Klimasystem oder über ein transportables Klimagerät 

·    Alle Klassen müssen sich lüften lassen 

Politik: 

·    Ampelsystem welches folgende Einflussfaktoren berücksichtigt: 

  • Inzidenzzahl des Landkreises 
  • Inzidenzzahl der unterrichteten Altersgruppen, 
  • Impfzahlen 
  • Auslastung der Krankenhäuser, 
  • Auslastung der Intensivstationen mit Corona-Patienten, 
  • Sterbezahlen 
  • etc. 

·    Sauber durchdachte Vorgaben für alle Fallzahlen. Es darf nach oben oder unten keine Lücken geben, wie leider in diesem Frühjahr zu Lasten unserer Kinder geschehen 

Präsenzunterricht: 

·    Testpflicht 2 Mal pro Woche, solange Kinder nicht vollständig geimpft sein können und die Inzidenzwerte dies erforderlich machen 

·    Lüften mindestens in den Pausen (Querlüften ist virologisch besser als Filtern) 

·    Maskenpflicht NUR wenn es das Ampelsystem vorsieht und auch nur dort wo sinnvoll, angebracht und unbedingt erforderlich ist (Im Sommer auf dem heißen Pausenhof ist dies NICHT angebracht.) 

·    Klassenstufen starten zeitversetzt, dadurch unterschiedliche Pausenzeiten (Situation beim Kommen und Gehen und in den Pausen entzerrt sich) – sicher wird hierdurch der Stundenplan für die Schule etwas komplizierter, weil einige Lehrkräfte zwischen den Klassenstufen wechseln müssen, ABER es ist mit ein wenig Aufwand machbar und wichtig. 

·    Längere Pausen, da durch Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln Erholungszeit für die Kinder verloren geht 

·    Lehrkräfte erklären den Kindern die Plattform für den Distanzunterricht und wie sie ihre Aufgaben downloaden, Mails versenden und das Videokonferenzsystem benutzen und dass bevor der Ernstfall eingetreten ist! 

·    Sind Kinder in Quarantäne oder erkrankt: Übertragung des Unterrichtsgeschehens (Kamera filmt Tafel) und überträgt Erklärungen der Lehrkräfte – Kinder erhalten über Anton-App Aufgaben zum Üben 

Distanzunterricht: 

·    Jede Stunde wird durch die Lehrkraft gehalten und online übertragen. Die Lehrkraft befindet sich im Klassenzimmer. 

·    Lehrkräfte vteilen Übungsaufgaben über bspw. Anton-App (als Hausaufgaben) zu 

·    Haben Kinder Probleme (erkennbar an den Fehlern und der langen Zeit zur Aufgabenerledigung) dann erhalten diese Kinder per Video gesonderte Erklärungen, Tipps und Hilfe und zum Üben weitere Aufgaben. 

·    Es werden spezielle Stunden gehalten um die Lage in der Klasse abzuklären (wie geht es allen, kommen alle mit, gibt es Probleme) evtl. auch mit den Sozialpädagogen. Dies Stunden evtl. auch für einzelnen Kinder. 

Technische Voraussetzungen 

·    Eine stabile, sichere, professionelle Plattform zum Dateiaustausch, mit E-Mail-Funktion und eingebundenem Videokonferenzsystem 

·    Hardware: Die Hardware MUSS so aufgestellt werden, dass ALLE Klassen ALLER Schulen GLEICHZEITIG JEDE Schulstunde per Videokonferenz halten können 

·    Die Hardware muss skalieren, wenn mehr Rechenleistung benötigt wird, dann müssen automatisch weitere Prozessoren dazu geschaltet werden 

·    Software: sicher vor Zoombombing, Störungen und ähnlichem. Lehrkraft gibt jeden Zugänge separat frei, so können keine "Ungewollten" in die Konferenz 

·    Jede Lehrkraft verfügt über ein vom Arbeitgeber gestelltes, eingerichtetes und gewartetes leistungsstarkes Laptop 

·    Jeder Klassenraum ist mit eine Kamera ausgestattet, die die Lehrkraft mit seinem Laptop verbinden kann 

·    Die Schule hat Laptops oder Tabletts für bedürftige Kinder als Leihgeräte vorrätig oder erhält diese kurzfristig vom Träger 

Versetzungen: 

·    Kinder, die aufgrund der Pandemie oder der eigenen Fähigkeiten, das Lernziel nicht erreichen, sollten nicht nur wegen der Pandemie versetzt werden. Dies hilft weder diesen Kindern noch den Klassenkameraden. Die Schule sollte hier mehr Kinder NICHT versetzen. Zusätzlich sollte es Eltern möglich sein, ihre Kinder auf Wunsch die Klasse wiederholen zu lassen.
 Kinder, die eine Klassenstufe weiter kommen, aber eigentlich den Anschluss längst verloren haben, werden in der nächsten Klassenstufe gefrustet, da ihre Lücken zu groß sind. Der hier erforderliche Wissenszuwachs ist kaum möglich. Dies ist nicht gut für die Entwicklung dieser Kinder. Außerdem blockieren sie Ressourcen bei den Lehrern, da diese Kinder in der nächsten Stufe deutlich mehr Aufmerksamkeit benötigen und somit das Weiterkommen der ganzen Klasse ausbremsen. 

Michael Scarbath 

KEIN DISTANZUNTERRICHT!!

Meine Kinder (1.Klasse, 3.Klasse und 10.Klasse) haben alle sehr unter der Situation gelitten.

Für Erwachsene stellt Onlineunterricht, Fortbildungen, Meetings etc. schon eine enorme Herausforderung dar. Bei Kindern die Motivation länger als eine Woche aufrecht zu erhalten ist fast unmöglich.

Um während und nach der Pandemie einen krisensicheren Unterricht zu gewährleisten, wäre mein Lösungsansatz KLEINE KLASSEN mit max. 15 Schülern und dementsprechend mehr Lehrpersonal.

Corinna Ulm

Mein Wunsch: keine Maske, keine Tests, keine Abstansregel, keine Impfpflicht.
Und wenn wir schon beim Wünschen sind, wäre eine komplette Reformierung des Schulsystems toll. Leider ist das jetzige schon längst nicht mehr zeitgemäß. 
Mehrima Özdemir 

Testpflicht abschaffen
Jascha

Einfach Schule wie früher. Ohne Abstand, Masken, Tests oder gar Zwangsimpfung! Wenn das aufgrund der irrationalen Ängste einiger nicht möglich sein sollte, dann muss es den Eltern ermöglicht werden, ihre Kinder ohne Schulanwesenheitspflicht in Eigenregie zu unterrichten. Evtl. mit Unterstützung der Schulen - zumindest aber, ohne Steine in den Weg gelegt zu bekommen. So wie die letzten anderthalb Jahre kann es nicht weitergehen! 

Es ist bekannt, dass das "Corona-Risiko" für junge Menschen gegen Null geht. Und wer als Lehrer oder Eltern Angst hat, kann sich jetzt ja impfen lassen. Was soll also die Quälerei an den Schulen noch? Es gibt keinen rationalen Grund dafür! 

Volker Heisig 

 Ich wünsche mir für unsere Kinder einen Masken- und Test-freien Präsenzunterricht ohne Impfzwang und Impfdruck nach den Sommerferien. Liebe Politiker, bitte unterlasst die ständige Panikmache! Kinder sind wissenschaftlich nachgewiesen keine Pandemietreiber. Schluss mit diesem Wahnsinn. Es ist so viel Mensch-Sein verloren gegangen in den letzten 16 Monaten. 

PaRo 

Wir wünschen uns bei Distanzunterricht regelmäßigen Online-Unterricht zur Erhaltung der Schulstruktur und zur Vermeidung der Vereinsamung am heimischen Schreibtisch mit Überforderung der vielen Arbeitsaufträge, von denen die meisten unkommentiert bleiben.

weini69

- Lorz absetzen

- Lüftungsgeräte in allen Klassenräumen

- Lehrpläne/- Inhalte endlich überarbeiten

- Schulpflicht abschaffen

- kleinere Klassen von 10 Schülern

- e-learning etablieren

- adäquate Laptops/Tablets unabhängig vom Einkommen der Eltern für alle Kinder

- Lehrerfortbildungspflicht

C. Schmelz

Gemäß Stundenplan digitales homeschooling über sichere Videoplattform.

Helge Rau

 

Wir sind eine Familie mit drei Kindern. Die beiden Älteren besuchen weiterführende Schulen im Wetteraukreis. Das Jüngste besucht eine Kita. Wir wünschen uns:

- Luftfilter für jedes Klassenzimmer und für jeden Kindergarten (und zwar, so schnell wie irgend möglich!!!). 

- Eine Entzerrung des Unterrichtsbeginns, um übervolle Bushaltestellen und Schulbusse zu verhindern. Dazu gehört auch der Einsatz von Verstärkerbussen. (Die Schülerbeförderung war schon vor Corona ein Unding!). 

- Kleine feste Lerngruppen und kleine feste Kindergartengruppen, zur Not im Wechselunterricht, damit die Anzahl der SchülerInnen und Kindergartenkinder, die im Falle des Auftretens eines Coronafalles in der jeweiligen Gruppe in Quarantäne müssen und / oder sich infiziert haben überschaubarer bleibt.

- Regelmäßige, verpflichtende Tests für alle SchülerInnen, das Schul- und Kindergartenpersonal UND für alle Kita-Kinder. (Mindestens dreimal pro Woche) um Fälle frühzeitig zu erkennen und so die Chance zu haben einen größeren Ausbruch zu verhindern. 

- Einen klaren, bundeseinheitlichen Plan, wann es Wechselunterricht, bzw. Distanzunterricht geben soll, der sich an den Inzidenzen von Kindern und Jugendlichen orientiert. Und die Verpflichtung aller Schulen zur Umsetzung dieses Plans. So hätten Eltern, Kinder, Kita- und Schulpersonal zumindest etwas mehr Planungssicherheit. 

- Eine Aussetzung der Präsenzpflicht, damit Eltern und Kinder selbst entscheiden können, ob sie sich und Ihre Kinder dem  großen Risiko einer Infektion in Schule und Kita aussetzen wollen. 

- Eine generelle Maskenpflicht für Schülerinnen in allen Innenräumen der Schule. 

- Im Falle von Distanzunterricht, Kinderkrankentage für alle Eltern. Zumindest von denen, die Kinder unter 12 Jahren betreuen müssen. 

- Richtlinien für den Distanzunterricht für die jeweiligen Schulformen. Z. B. eine Mindestanzahl von Videokonferenzen, die abgehalten werden müssen. Zeitnahe Rückmeldungen der LehrerInnen zu Hausaufgaben und Arbeitsaufträgen, die die SchülerInnen abgeben müssen. 

- Unterstützung für schwächere SchülerInnen und Familien, 

die mit der Betreuung und dem Homeschooling überfordert sind, z. B. durch kostenlose Nachhilfe und Familienhilfe.

- Entrümpeln der Lehrpläne. Es braucht während und nach einem Lockdown eher Zeit, die Kinder aufzufangen und zu stärken, z. B. durch gemeinschaftliche Aktivitäten, als noch mehr Druck, um versäumten Unterrichtsstoff nachzuholen.


Beate Böhm 

Die Freiheit zwischen Präsenzunterricht und Homescholing entscheiden zu können!
Aniska.Is

Ein krisenfestes Schulsystem beinhaltet aus meiner Sicht, dass abwesende (Quarantäne, Betretungsverbot) Schüler*innen dem gesamten Unterricht live online folgen und sich aktiv beteiligen können. Hierfür ist eine umfangreiche technische Ausstattung der einzelnen Schulen/Klassenräume nötig sowie die Möglichkeit, den Schüler*innen im Bedarfsfall technisches Equipment zur Verfügung zu stellen. Ein langer Weg, der seit mindestens ebenso langer Zeit schon hätte beschritten werden müssen... 
Elke Kirchler

Für den weiteren Schulbetrieb wünsche ich mir, dass den sinnfreien Vorschriften ein Ende gesetzt wird, und die Kinder sich wieder frei von diesem politischen Wahnsinn entwickeln können.
Mein Wunsch: Keine Maskenpflicht mehr an Schulen, keine Corona-Tests mehr an Schulen, keine Abstandsregeln mehr, kein Distanzunterricht mehr und unter keinen Umständen Impfpflicht für Kinder. Lehrer und Schulleitung sollten endlich gemeinsam für die Kinder aufstehen. Außerden sollte das Buch "Die Welle" ausgiebig behandelt werden.
Lena Tilhard 

Keine Masken mehr im Unterricht!! Haben Sie sich schon einmal versehentlich das Laken im Schlaf über das Gesicht gezogen? Man wacht sofort auf, weil das Adrenalin im Blut ansteigt. Der Körper fühlt sich bedroht, wenn etwas vor Mund und Nase ist. In diesem Zustand müssen unsere Kinder seit über einem Jahr lernen - falls sie in die Schule dürfen. Luftreiniger in jedes Klassenzimmer und Masken weg. 

M. Nieß 

Interaktiver Onlineunterricht mit entsprechenden Plattformen die die Kinder bedienen können weil sie es zu Präsenzzeiten von den Lehrern gelernt haben und schon angewendet haben. Der Onlineunterricht sollte analog des Stundenplans stattfinden.
Ricarda Ratz 

Mein Wunsch ist es, dass alle Klassenräume, auch die, die gelüftet werden können, mit Luftfiltern ausgestattet werden. Das sind wir den Kindern schuldig.

Viele Branchen sind mit Geld überschüttet worden, um sie zu retten. Kinder ohne Lobby müssen permanent zurückstecken und dies hauptsächlich aus Rücksicht auf die älteren Generationen. Dafür haben sie wenigstens Luftfilter verdient, damit sie im Winter nicht dauerlüften müssen. Man kann auch tatsächlich trotz Luftfiltern stoßlüften. Das eine schließt das andere nicht aus. 
Ehrlich gesagt erwarte ich das von Herrn Lortz, ohne zu zögern, denn die Ferien sind nur 6 Wochen. Längst hätte das erledigt werden müssen.

Sabine Jantzen

Mein Wunsch wäre Beibehalten der Stoffmasken (keine Wegwerfmasken bitte!) ;) Hat nichts mit Krisensicherheit zu tun, aber diese Müllproduktion schmerzt.
AniBu

Tolle Aktion!!

Ich wünsche mir Luftfilteranlagen für alle Klassenzimmer!

Yvonne Schulze, Münzenberg 

Mein Wunsch lautet "Änderung der Unterrichtsinhalte in der Grundschule". Also: Weg von dem Extrem-Schwerpunkt Deutsch und (insbesondere) Mathe und dem sturen Pauken und Ausfüllen von monotonen Arbeitsblättern. So wird schon bei jungen Grundschülern Schulfrust und Lern-Unlust erzeugt! Viel mehr Aktivität, viel weniger passives Lernen. Viel mehr Förderung von Kreativität, Ausprobieren, Experimentieren, sozialem Miteinander, Kommunikation, Werteverständnis, Umgangsformen, Resilenz, Bewegung, Entspannungsmethoden etc. Die Grundschüler von heute sind die Gesellschaft von morgen!
M. Hermann

Ich wünsche mir vom Wetteraukreis = vom Schulträger (endlich) aktives Handeln = aktives und proaktives, hemdsärmeliges Umsetzen und Ausgaben der bereitgestellten Bundesmittel und Konzept – insbesondere hinsichtlich:

  • Gesundheit –> Lüftungsanlagen
  • Kompetenz–> IT, Digitalisierung

für Wohl und Zukunft sowohl der Schüler wie auch der Lehrkräfte, pünktlich zum Schuljahresbeginn 2021/2022.

Der Landkreis muss dann eben kompetente Leute (IT, Informatik, RLT-Anlagenbau, Planer etc.) einstellen und dafür attraktive Stellen schaffen.

Aber auch das Land/HKM darf/muss hier neu denken: IT-Kompetenz muss auch in den Schulen ausgebaut werden – dieser Kapazitätsausbau darf nicht ausschließlich an Lehrpläne/-aufträge gekoppelt werden, es braucht ein „Coach the coach“-Prinzip.

Zeit genug war, Gelder sind genug da – rein vorsorglich: weitere Ausreden, das sei zeitlich nicht zu schaffen, möchte und kann ich nicht mehr gelten lassen.

Peter Graeßner (Vater von 3 auf die Weidigschule Butzbach gehenden Kindern)

Unser einziger Wunsch ist, wenn die Kinder sich schon 3mal die Woche testen lassen müssen, dann doch bitte ohne Maskenpflicht im Unterricht und im Freien!!!!!!!! 
Sascha und Sina Avemann 

Präsenz- oder Onlineunterricht statt Selbststudium gerecht verteilt über alle Schulen und alle Jahrgänge.
Christine Kron 

... ist ein Schulsystem, das sich rasch an die wechselnden Gegebenheiten unserer Gesellschaft anpassen kann. Lehrkräfte, die selbst darauf geschult sind, Veränderungen positiv und proaktiv zu begleiten und das "Lehren" als Vorbereitung auf das Leben sehen. Das beinhaltet auch eine gute digitale Infrastruktur und die Fähigkeit, die Lehre mit den aktuellen Medien zu verknüpfen (das Smartphone ist kein Feind). Hierzu ist es notwendig, die Rahmenlehrpläne so zu gestalten, dass ein Grundwissen vorgegeben ist, aber auch Freiräume zur Vermittlung entstehen.

Alexandra Martens

Stopp mit Angst und Panik: Testen meinetwegen, dann aber jedwede weitere Beschränkungen aufheben. Und mit dem mittelbar psychischen Impfzwang für Kinder sofort aufhören. 

Ralf Nauert 

- Luftfilter über die Bundesmittel (Vorteil: auch nach der Pandemie ist ein guter Luftaustausch lernförderlich!) 

- mehr Geld in Schulen (kleinere Klassen, mehr Personal, bessere Ausstattung) 

- weniger Lernstandserhebung und mehr Zeit für miteinander/ keine Ferienamademie und Co sondern echte Ferien für alle. 

Kirsten Frerichs 

Ich würde mir für meine Kinder wünschen, dass ALLE Klassen mit Luftreiningungssystemen ausgerüstet werden, sodass auch die Kleinsten geschützt sind. 

Ina Bonanno

Krisenfestes Schulsystem = genügend Personal, das adäquat bezahlt wird; hat die besten Voraussetzungen, um auch im Distanzunterricht digitalisiert vernünftig zu arbeiten; Schulpflicht sollte auch seitens der Politik durchgesetzt werden, damit die Lehrer nicht doppelte und dreifache Arbeit haben, weil Kinder einer Klasse sich sowohl im Distanzunterricht als auch im Präsenzunterricht befinden. 

Natascha Altvater 

Ich wünsche mir für die Kinder mehr Flexibilität im Schulsystem. Es sollte jederzeit in der Entscheidung der Eltern liegen homeschooling zu machen. Mehr technische Möglichkeiten für Schule zuhause.
Julia Scotti

....Kinder brauchen soziale Kontakte, echte Freunde, Regelmäßigkeit in den Abläufen 

....endlich Lüftungsanlagen einbauen, müsste schon längst auf den Weg gebracht sein

....mehr Platz im Nahverkehr 

....Unterstellmöglichkeiten auf dem Schulhof,  es kann nicht sein, dass Kinder in strömenden Regen stehen nur um Abstände einzuhalten 

...Onlineunterricht, der tatsächlich als Unterricht stattfindet, nicht als bloßes Selbststudium oder Verteilen von Aufgaben 

Nadine Strauß

... dass die technischen Voraussetzungen geschaffen werden, dass sich Kinder von zu Hause in den laufenden Unterricht digital zuschalten können. Z.b. im Fall einer Quarantäne oder positiven Test ohne Symptome. 
Greta Schäfer

Ganztag Schule für alle und gratis wäre doch Super.

Sam Mazain

ich würde mir wünschen, dass sich auf Kultusseite einmal ein paar Fachleute zusammensetzen und erkennen, dass man das Rad nicht neu erfinden muss.

Es gibt im Netz genug Videos von echten Lehr-Profis, die lediglich kuratiert und deren Autoren kontaktiert werden müssten. Das ganze dann für schmales Geld als Kopie auf eine öffentliche Plattform z.B. bei der ARD.

Dann würde sich die Arbeit der Lehrer darauf beschränken, anhand der ihnen zur Verfügung gestellten Referenz auf das passende Material zu verweisen und in Ruhe mit den Kindern über das gelernte zu sprechen / zu üben.

Das kann man dann gern auch außerhalb der Pandemie machen. Von einem Harald Lesch lernt man Physik sicherlich besser als von einem durchschnittlichen Physiklehrer. Analog die anderen Fächer.

Sascha Rambeaud

Ein krisenfestes Schulsystem muss flexibel sein. Daher mein Wunsch: 

Abschaffung der Schulgebäude Anwesenheitspflicht, da dies Flexibilität und Alternativen ermöglicht.

A. Wolf

Ich wünsche für meine Kinder, daß sie maskenfrei, testfrei und abstandsfrei normal in die Schule gehen dürfen. 

P. Tuszynski aus Bad Nauheim

Ich wünsche mir uneingeschränkte Priorität für die Sicherstellung der Bildung unserer Kinder, auch zu Pandemiezeiten. 

Maßnahmen an Schulen dürfen dabei niemals strenger sein als in anderen Bereichen, im Gegenteil. 
Barbara Theiss

Wunsch:
Die Schule sollte IT technisch soweit auf Stand gebracht werden, dass Lehrer ohne größere Umstände aus dem Klassenraum online Unterricht gestalten können und auf die dafür vorgesehenen Lehrutensilien zur Veranschaulichung zurückgreifen können. 
Begründung: 
Die Lehrutensilien scheinen wichtig zu sein, da in einem Gespräch mit einer Lehrkraft mehrfach darauf verwiesen wurde und dies auch als Begründung genutzt wurde warum es nicht so leicht ist online Unterricht von Zuhause zu halten. Im Gespräch habe ich auch erfahren, dass es rechtliche Probleme gibt Kameras in dem Klassenraum aufzustellen, weswegen die Lehrer dennoch von zuhause online Unterricht halten. 
Lösung:
Dies kann man mMn aber lösen, indem man eine einfach zu installierende Bluetooth Kamera, natürlich mit zugehörigen Rechner, nur für den online Unterricht aufstellt und im Regelunterricht wieder entfernt. Der Stream sollte über ein gesichertes Netzwerk laufen ( z.B. wkedu).
Weiteres Thema:
Wie holt man Kinder im online Unterricht ab, deren Eltern nicht oder nur sehr eingeschränkt unterstützen können, Stichwort Deutsch ist nicht die Muttersprache, um ein Abhängen zu verhindern?
Wenn der online Unterricht organisiert wäre und technisch reibungslos läuft, wären sicherlich mehr interaktive Inhalte gefragt. 
Kai Gotthold 

Mein Wunsch ist, dass die Klassenteiler kleiner werden. 25 Kinder in einer Grundschulklasse bei denen oftmals viele Förderkinder drin sitzen, sind zu viele. In anderen Bundesländern geht es doch auch, dass pro Kind mit Förderbedarf die Klasse um ein Kind kleiner wird. 

Und pro zwei Kinder mit VM (Vorbeugende Maßnahmen) sollte die Klasse auch noch um ein Kind kleiner werden. Manche Lehrkräfte haben in ihren Grundschulklassen für mindestens die Hälfte der Kinder Förderpläne zu schreiben… und das nicht, weil sie schlechten Unterricht machen würden. Die Zeit des Wechselunterrichts hat doch eindeutig gezeigt, dass kleinere Lerngruppen zu deutlich besseren Arbeitsergebnissen, also Lernerfolg führen. 

Und die Lehrer sind dann auch nicht so unzufrieden, weil sie keinem mehr richtig gerecht werden können. 
Kirsten Reuter

Auch wenn es radikal sein mag:
Mein Wunsch wäre eine Impfpflicht für alle, dann kommen wir aus der Situation auch heraus. Bei den Masern haben wir diese, wenn auch indirekt, bei Covid wäre sie ebenso sinnvoll. 
Thomas Schroeteler

Sofortiges Beenden aller Maßnahmen!

Carl-Michael Gedicke